Der Vernehmungsraum

Zwei Neonstäbe sorgten für helles, fast weißes Licht. Der Raum war nüchtern eingerichtet, ein Tisch, einige Stühle, eine Schreibmaschine, Telefon. An der Wand über der Tür hing ein große Elektro - Uhr. Ich saß am Tisch.

Der Hauptmann :  Wir hatten irgendwo paar Lücken in deine Lebenslauf gefunden.

R o m a n o  :       Kein wunder !  Das ist bei mir normal. Ich habe mehrere Lücken in       meine  Lebenslauf.

Der Hauptmann :  Sie stammt aus der DDR und sie sind geboren am ... in ...

Das stimmt doch gar nicht. Die Bemerkung war von einem spöttischen Lächeln begleitet.Spuck es schon aus. Ist Deutsch nicht deine Muttersprache ?

R o m a n o :  Ich habe keine Muttersprache. Ich kenne viele sprachen aber ... ein bisschen.

Für mich gab sich keinen Illusionen hin. Ich befand sich auf Gedeih und Verderb in der Hand, der Macht hat. Und ab jetzt kann man sich von diese schreckliche Macht nicht mehr befreien.

H ö l l e    d e s    D r a c h e n

Flug von Berlin - Ost nach Moskau. Weiterflug. In Transportfallschirmjägermaschine nach Odessa. Der Militärische-Flughafen-Odessa

Riesige Flugzeughallen, weit Raumigen Laboratorien und Montagehallen, niedrige Wohnbaracken, Radarstationen und der Beobachtungsturm säumen das weite Feld. Kilometerweit zieht sich das graue Zementband der Startbahn darüber hin. Am Rande des Rollfeldes abgestellten Flugzeuge aber jederzeit blitzschnell starten können.

Wir fahren weiterfehlt im Lkw.

Naturklimatisierten Grünenautos und Deutschsprechende Reiseleitung. Nach dieses Ort, wo wir fahren, führte keine Bahn, nicht einmal eine Landstrasse. Man dachte auch nicht daran, eine zu bauen man ist ganz zufrieden, dass es so ist.

Hier gibt es keine öffentliche Straßen oder Wanderpfade mehr, keine Siedlungen, nicht einmal die elenden Hüten. Das ist das riesige russische Land, auf allen Landkarten kahle Stückchen Erde, eine grüne Hölle. Ein Meer wogender Baumgipfel. Eine wirkliche Hölle auf Erden - und doch ein voll lebendige Land, das den Tausenden Menschen Jährlich immer wieder anzieht deren Namen keiner kennt

Von Odessa zog sich nur eine alte, schon von den alten Zaren - Bauern ausgefahrener Weg herüber, dessen Radspuren Wind und Regen immer wieder verwischt hatten. Am Anfang dieser Straße steht direkt hinter der Stadt das Schild :

Privatweg. Forsthaus.  Institut für die Forstwirtschaftforschungs- und Entwicklungsanstalt.

So wie ein Verkehrsschild - Einfahrt verboten für alle Fahrzeuge, ausgenommen Fahrzeuge der Oberförsterei.

Dar unter eine Tafel mit der Inschrift :  Naturschutzgebiet. Betreten strengstens Verboten !

Auf diesem Weg rollten nur Lastautos der „Oberförsterei“. Sie brachten Material. Lebensmittel u.s.w.

Mit Grünpflanzen maskierte Stahlbetonhindemisse zwingen einfahrende Fahrzeuge zu Drosselung der Geschwindigkeit. Auf der Linie des Stahltors befindet sich höhenverstellbare Platte bis zu der Achseeines Autos.

Die Menschen als  "Naturschutzleute"  ( in Zivil angekleidet)  tätig waren nahmen ihre Posten rund um das Weg zwischen Odessa - Ort und Haupteinfahrt - Gelände um zu verhindern dass irgendjemand per Auto oder zu Fuß näherte.

Ich stelle eine Frage. Ist das eine Straße ?  Nein, ein Weg. Eine Straße hätte ich mir in dieser Gegend nicht vorstellen können. Sagt Reiseführer. Wie weit muss wir fahren ?  Bis zu Ende Antwortete er mir.

Wozu diese Geheimtuerei ? Wozu ?

Was verbarg sich dort hinter dem Drahtmaschenzaun, den bewachten Toren, den Hunden und dem umherstreifenden Geländefahrzeuge ? Das alles deutete darauf hin, dass hier bedeutende Dinge geschahen.

Hinter hohen Erdwällen und hydraulischen Lastwagensperren steht komplex der Objekte und Lager. Etwa 1 km weiter Riesige Gebäude. Ein normales Bürokomplex mit der Aufschrift : "Forsthaus".

Die ständige Geheimhaltung und die allgegenwärtigen Sicherheitsvorkehrungen waren dann auch der Grund dass : es weiß kaum jemand, dass gerade hier befindet sich das Internationale Hauptquartier für die Kriegsführung :

Die Hauptbehörden des Militärischen Abschirmdienstes der UdSSR.
Bürokomplex "Forsthaus" ist fast 500 Meter tief unter Erde, in Fels.

Etwa acht Meter hohen mit Eisenspitzen, Glasscherben und Stahldraht versehenen Betonzaun umgeben. Die Park einfahrt, die Steinlöwen und die Auffahrt-Allee beeindruckten „Besucher“ gleich zu Anfang. Die enorme Weite der Wälder zu allen Seiten in der Gegend sowie die Höhe der alten Baume schützen die Bewohner vor Gefahren und vor dem Blicken fremder Spionagedienste. Auch von Spionagesatelliten.

Wachleute stehen vor massiven Toren, die mit Riegeln, Stangen, Ketten und Vorhängeschlössern gesichert sind. Die Autos fuhr zwischen den hohen Bäumen zu beiden Seiten der Allee dahin, die mit ihren breiten, geschwungenen Ästen ein Gewölbe darüber bildeten. Sie waren von majestätischer Größe und ihre Zweige setzten schon tief unten an den mächtigen Stämmen an. Ist es hier aber schön !

Hin und wieder kamen ich an Plätzen vorbei die ganz von hohen Famen bedeckt waren und dann wieder war der Boden tiefbraun von Glockenblumen, die ein leiser Windhauch zum schwingen brachte.

Unser Hotel - von außen sieht es etwas trostlos aus, aber die Innenausstattung ist wirklich ansprechend.

Der Eingang mit schwarz - weißen Marmorplatten. Die Rezeptionhalle in dem das Parkett knart und dem an ketten aufgehängten Kristallleuchter bildet die Drehscheibe zwischen langen schlichten Korridore mit maserierte Zimmertüren und direkten Zugang auf eine riesige Terrasse. Dunkle Holztüren und Antiquitäten verbreiten gediegene Eleganz.

Für die Menschen die durch Äußerlichkeit wirken wollen gibt es in die Flurvertäfelung eingelassene, diskret hinter einer Schiebetür versteckte schalldichte Kabinen. Etwa 150 Zimmer, mit oder ohne Balkon, kleine und sehr große, mit Teppich oder als Parkett.

Ich trat über die Schwelle eines weiten und kostbar ausgestatteten Raumes mit schweren geschnitzten Möbeln und Bücherborden -auch in Deutsch, die bis unter Decke reichten. Die Möbeln waren so dunkel, die Stoffe, mit denen die Wände, Türen und Fenster verkleidet waren, so schwer, die Fensteröffnungen so tief, und das eine Ende des Raumes war so weit vom anderen entfernt, dass alles sehr düster wirkte, besonders jetzt nach dem Sonne untergegangenen war. Die Gemäldesammlung. So wie ein Museum. Alles ging in größer Ruhe und Ordnung.

Mein Zimmer ist etwa 3 Meter hoch, etwa 30 qm mit Vorzimmer und Bad / Badewanne, WC.

Am Abend war plötzlich ein Lärm.Ich sah aus dem Fenster zu meiner Rechten und bemerkte plötzlich eine Bewegung auf der Straße zwischen dem unsere Hotel und der „Forsthaus“. Ein sonderbares hochrädriges Fahrzeug rumpelte vorbei. Ich zähle acht Räderpaare. Sie schienen zumindest zwei Meter im Durchmesser zu haben, große Ballonreifen, die über das Straße schnurrten

Hoch oben saß Fahrer in einem Führerhaus. Vier Hunde, alle an der Kette, umgaben Fahrer. Fahrer schien das Gefährt durch zwei Steuerknüppel zu lenken. Was soll denn das sein ? Frage ich sich. Ich habe so ein Gefährt noch nie gesehen.

Schon ab 21, 00 Uhr kein Bewegung möglich bis 7, 00 Uhr morgen. In diesem Zeit sind große Wachhunde - Schäferhunde und Rottweiler aus dem Zwinger gelassen.Die Fenster sind vergittert, und Stahltüren trennen die Diensträume von Wohnräume. Dank der sehr dicken Vorhänge, und in manchen Fenstern dank der Fensterläden, dringt das Licht nicht nach außen.

Grelles Licht vertreibt die Dunkelheit, und Computergescheuerte Überwachtunksysteme lassen ein leises Summen hören, wenn alles in Ordnung ist Es ist der Nacht Die künstliche Staat des Todes versank unter den Netzen völlig, kein Licht flammte auf.

Nur die Begrenzung des Rollfeldes war zu sehen ... dort flackerten schwache rote Punkte und gaben Breite und Länge an. In der Mitternacht hörte ich das Brummen am Himmel. Flugzeuge, schwere Transportmaschinen, zogen durch die Finsternis nach Nord. Es waren mindestens fünf stück. Eine Zehnminuten lang war die nächtliche Stille erfüllt von dem zitternden Dröhnen.

An den sanft abfallenden Hängen klebten die lang gestreckten Bauten eines Kraftwerkes.
Die Turbinenhallen, die Umwandle, die Transformatoren, die Wohngebäude - alles war mit riesigen Netzen überspannt, auf die man Plastikzweige gesteckt hatte. Netze, in denen ganze Plastikbäume schaukelten oder künstliche Wiesen.

Oberhalb des Hanges, in den Wald hineingeschlagen, eine Rollbahn für große Transportflugzeuge, drei große Hangars, vor denen schwere, plumpe Transportmaschinen standen. Vier Hubschrauber waren in der Luft und umkreisten das ganze Gebiet.

Unter Netzen in Wald standen auf breite Betonsockel montiert, in steilen Winkel in den Himmel ragend - lange, schlanke, weiße Körper mit roten, spitzen köpfen, umgeben von dem Filigranwerk eiserner Stützen und Träger ... Nukleargeschosse Abschreckung X - Rakete. Interkontinental - Raketen, für die es keine Entfernung gab.

Diese X-Rakete die Meere und Länder überflogen und deren Aufschlag nichts übrig blieb als Tod und Entsetzen. Von hier aus, dem geheimen Ort mitten im Wald des Russland ist es möglich, USA zu beschießen.

Während der relativ kurzen Geschichte der Vereinigten Staaten haben sich niemals fremde Armee auf ihrem Territorium befunden. Es ist geplant eine von Kosmos : Mond-Erde nuklearen Raketen-Angriff auf die Vereinigten Staaten.

Der einen hat Gerüchte vernommen, dass hier auch unterirdische Räume zur Herstellung von atomaren und biologischen Waffen ausgeschachtet hat, aber dafür gibt keine Beweise.

Eine russische Geheimwaffe - Base.

Das ging so weit, dass befürchtet würde, die Sowjets würden Angriff auf ganze West-Welt vorbereiten.

Wer hier auf einen Knopf drückte und die Raketen in den Himmel donnern ließ, der traf jeden anvisierten und errechneten Punkt in Deutschland und Europa auch auf dem amerikanischen Kontinent. Hier befindet sich eine Raketenbasis gegen USA und Europa, gegen ganze Welt. Eine mörderische Wahrheit.

Die Russen feuerten nicht nur Gewehrkugeln und Raketen auf ganze Welt ab, sie schicken auch Spione und Kämpfer drin in fremde Land. Die Spione und Kämpfer kamen nicht nur aus Sozialistischen / Kommunistischen Teilen der Welt sonder auch von Kapitalistischen Teilen der Welt. Viele Kommunisten kamen aus USA.

Das Kraftwerk, das Rollfeld mit den Flugzeugen, die Raketenabschussrampen, die flach gebauten Kasernen für das Personal, das Lazarett auf dem eine rote Fahne wehte, der schlanke Funkturm, den man von den hohen Bäumen kaum unterscheiden konnte, die Breiten Radarschirme die sich im Kreise drehten Ohren und Augen, die alles hörten und sehen.

Alles hier spürte man überall etwas Geheimnisvolles und Fremdartiges, das einem die Haare zu Berge stehen ließ. In mir kam eine gefährliche kalte auf.

Auf dem Rollfeld starten gerade zwei der schweren Transportmaschinen, begleitet von einem dünnen Scheinwerferlichtl, der sofort erlosch, als die Flugzeug in der Luft waren. Ich bestaunte die fliegerische Kunst dieser Piloten. Die Rollbahn ist nur kurz, die Motoren mussten gleich auf vollen Touren laufen, die Maschinen schossen über die Piste und vollfuhrten so etwa, wie einen Absprung wenn sie über die Begrenzung hinausrasten und dann plötzlich über dem tiefen Tal hingen.

Es war ein Start ähnlich dem von Flugzeugträgern, und die Maschinen zogen sofort in steiler Kurve nach oben. Das war mit den schnellen Jagdflugzeugen gut möglich, sie waren dafür konstruiert... aber hier handelte es sich um schwere, plumpe Transportmaschinen, die mit brüllenden Motoren über den Abgrund schossen und dann in einer halsbrecherischen Art hinauf in den Nachthimmel donnerten.

Noch schwieriger musste die Landung der schwer beladenen Maschinen sein ... sie schwebten dann wohl über dem Tal ein, zogen einen Kreis, verloren dabei an Höhe und flogen so niedrig, die Piste an, dass sie fast unmittelbar am Rande der Schlucht aufsetzen und dann die ganze Bahn zum Ausrollen hatten. Ich empfandHochachtung vor diesen Menschen hinter den Steuerknüppeln.

Ein mal bedroht mich die Militär mit der Waffe, und sagt, ich würde sterben, wenn ich öffentlich reden würde. Aber ich bin fast sicher dass : Heutzutage ist es unmöglich, dass ein Projekt wie die Raketenbasis unbemerkt bleibt. Die Zeiten, in denen man Versteck spielen kann und die andere herumlaufen wie blinde Kühe, ist vorbei. Wo mehr als zwei Augen etwas sehen, gibt es keine Geheimnisse mehr.

Der Fehler liegt allein in der Dimension : Einzelne Raketen, verteilt über größere Gebiete, das lässt sich verdunkeln, aber ganze Basis mit eigenem zwei Flugplätze ... Wie soll man so etwas schützen ?

Plutonium Mit dem Stoff, aus dem die Rakete - Bombe ist rüsteten die Atommächte jahrzehntelang ihre Kernwaffen Arsenale auf, die Macht über die Welt versprach.

Viele Chinesen sind hier da. Hölle des Drachen hat angeblich etliche Projekte mit den Chinesen, die ihre militärischen Forschungsprogramme und Waffendepots geheim halten wollen. China ist offenbar auf den Bau unterirdischer Lager und Bunkeranlagen für militärische Zwecke spezialisiert, die Spionageflugzeuge und Spionagesateliten nicht ausspähen können.

Die Hauptfühnmg, die Hauptbehörden :
Militärischer Spionagedienst und Spionageabwehr der UdSSR Top Secret !

Ein geschlossener Komplex Nr. 1 für die Landesverteidigung. Hier befindet sich das größte und modernste Hauptkommando der Staat. Hier wurden unter striktester Geheinhaltung die neusten Waffen getestet. Hier arbeiten die besten Raketen- und Raumfahrtexperten an geheimen Projekten. Hier ...

So nimmt es nicht wunder, dass das ganze Gebiet wie kein andere Gebiet in Russland von Militärs und Geheim- dienstlernbewacht und ob-serviert wurde. Über Zweitausend Personen der Armee bewachten Tag/Nacht der Gebiet.

Die Menschen von hier stehen nicht auf der Gehaltsliste Regierungsbehörde. Die Russische Regierung brauchte sich nicht selbst die Hände schmutzig zu machen und hielt dafür ihre schötzende Hand über Hölle des Drachen. Oft ist es für Russische Behörde ganz praktisch, keine enge Verbindung zu ihren Kämpfer zu haben, wenn sie bei ihren Aktivitäten Internationale Gesetze und Verträge bricht.

Alle Informationen, Befehle und Pläne, Beurteilungen und Analysen werden hier entgegengenommen, gefasst und versandt. Die Herren Offiziere warten in einem Kabinett in Sesseln mit Fernseh-, Radio-, u.s.w. Auf Informationen aus ganze Welt.

Die Herren in Uniformen der  "Forstleute" sind ausgebildet und bereit für die Spion- und Kriegsführung. Jedes dieser Gehirne dachte nur noch eins, jedes in seiner Art, aber jedes gleich intensiv. Von vielen Seiten liefen alle Gedanken Konzentrisch zusammen auf punkte : Verteidigung / Angriff  !

Die Sateliten für die Früherkennung und die Radarstationen informieren über die Situation zu Wasser, unter Wasser, in der Luft und zu Lande. In Kriegszeit wären etwa 1 000 Leute in diesen Berg eingeschlossen, hinter Tonnen schweren Toren, mit Lebensmittel- und Luftreserven für die Zeit von über zwei Monaten.

Die Supermächte haben schon beim Ausbruch des Krieges das Ziel, die Führung und Kontrolle des Gegners so weit wie möglich zu verwirren und zu zerstören. Dieses Objekt und sein Standort stellen das Hauptziel aller feindlichen Parteien seit den ersten Tagen des Krieges dar.

Dies gilt auch für Satelliten und Radarstationen, damit die Führung von Informationsquellen über die Situation abgeschnitten und der Möglichkeit beraubt wird, die Befehle zu versenden.

Das Hauptquartier der Streitkräfte verfügt über den direkten und ständigen Kontakt mit den Hauptbefehlshabern des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe. Im Falle des Ausfalls des Hauptquartiers handeln die befehlshaber selbständig und ohne Zentralführung. Sie fassen endgüldige Entscheidungen, die aus einer Reihe von möglichen Varianten unter Berücksichtigung aller möglichen Erwägungen gewählt werden.

Ein Befehlshaber muss sich an aktuellen Umständen orientieren. Bei einem Befehl handelt es sich um eine Form der vorbehaltlosen Dienstanweisung, in der der Befehlshaber zu bestimmen Tätigkeit anweist. Der Befehlshaber trägt alleine die Verantwortung für seinen Befehl.

Die Hauptbefehlshaber haben einen Chef, den Führer und die ihm unterstehenden Kommandanten.

Ist ein Krieg durch Irrtum  möglich  ?

Eine formation von Flugobjekten wurde auf dem Radarsystem der Frühwarnstation ersasst.

Ihre Flugrichtung wurde bestimmt. Sie kommen aus dem Raum Russland und fliegen direkt in die USA - Land. Minuten später klingelten rote Telefone - Sturm. Flugzeuge mit Atomwaffen bestückt, hoben ab und warteten auf den Befehl, strategisch wichtige Ziele in der UdSSR anzugreifen und atomar zu vernichten.

Einen Angriff Russland hatte man ja schon lange befürchtet, ja erwartet. Stand er nun unmittelbar bevor ? Hatte er schon begonnen  ?  Vergeblich warteten die Kampfpiloten auf das geheime  Code-Wort. Es wurde, Gottlob, nicht ausgesprochen.

Erkannt wurde, dass nicht rusische Kampfflugzeuge gegen USA flogen, sonder Meteore. Ein Meteor oder eine Sternschnuppe kann fehlinterpretiert werden und den dritten Weltkrieg mit nicht vorstelbaren entsetzlichen Folgen ausgelöst.

Unsere Gruppenführer war ein massiger Russe - fließend Deutschsprachige mit kahlem Kopf und prallen Muskeln unter dem maßgeschneiderten grünen Forsteruniform. Ein richtiger Muskelprotz. Ich versichere euch, wenn es etwas auf dieser Welt im Überfluss gibt, dann sind das Amerikaner. Sagt er.

Ich war der Jüngste in meine Gruppe. Keine Angst, Junge, sagte ich sich. Die Spionage - Arbeit besteht zu 90 Prozent aus Schauspielerei und nur 10 Prozent richtige Arbeit. Ein Spion ließ sich normalerweise nie anmerken was in ihm vorging.

Die Menschen in meine Gruppe kamen aus allen Sozialistischen Teilen der Welt und glichen doch ganz normalen Fischer. Ich studiere ihre Gesichter. Sie wirken absolut durchschnittlich, dass es schon beängstigend war. Eine perfekte Tarnung, das musste der Beobachter zugeben.

Nach Absolvierung dieses Kurses sie bedrohten mich bei Überraschung-Gespräch :

Kollege ! sagt Offizier, du wirst dich nicht daran erinnern, was du hier gesehen und gehört hast. Du wirst dich nur daran erinnern, was auf Schiff du brauchst. Und das ist alles. Sonst über Bord oder 1 Meter unter Erde. Ist das klar !  Ja Wohl  !  Antwortete ich dienstlich. Dann kehre ich glücklich zurück zum Schiff nach Rostock.