Wir schreiben Dezember 1 9 6 9. Fischerhafen - Rostock - DDR

Der Himmel über Rostock war der Jahreszeit entsprechend grau. Die Temperaturen lagen um die Gefrierpunktgrenze. Manchmal fror es, dann wiederum fing an zu tauen. Über die Stadt zogen dicke, Tiefhängende Wolken. Windstöße jagen Schnee über den Kai und verfingen sich in den Masten und in der Takelage "Fischerozeanschiffes" Kein Wetter, um den Tag draußen zu verbringen..

Als ich Fallreep des Schwimmenden Objekt - Institut für Hochseefischerei Rostock hoch kletterte - nach dem ich sechs Tage lang überprüft und nach jeder kleinsten Einzelheit, jedem Aspekt meines privaten und öffentlichen Lebens befragt worden war, hatte ich das Gefühl, das Anfang der anderen Welt sei gekommen, auf eine phantastische und realistische Weise.

Die Matrose und  "Wissenschaftsleute" hingen dicht an dicht über die Reling und ließen so viele prüfende Blicke auf mich herunterfallen. Wer ist dieser Neuzugang ?

Errötend folge ich dem Steward. Der weg zur meine Kabine führte an vielen Richtungspfeilen vorbei.

Die letzten Tage die ein Hochsee-fischfangär-schiff im Fischerhafen von Rostock verbringt, sind mit Arbeit gefüllt von Früh bis spät. Eine Wissenschaftliche Expeditionsreise vorbereitet, das heißt, an tausend wichtige dinge denken.

Metalle brauchen Schutz gegen Rost. Fünf Kilometer Fischemetz müssen vor dem Verwittern bewahrt werden. Dazu gehört ein ganzes Warenlager von Farben, Ölen u.s.w. Weiter braucht man Pinsel und Quaste jeder Art Ein Schiff muss sauber sein, also braucht man Besen, Schrubber, Bürsten, Seife usw. in Mengen. Was braucht eine Schiffsbesatzung und Wissenschaftlerleute in über zwei Jahre dauern Reise zum Essen. Und Trinken will sie auch.

Die liste der Dinge, die in den Proviantraum wandern, füllt Seiten. Auch für unerwartete Zwischenfälle gilt es zu sorgen.

Die Lieferanten brachten Waren mit Lastwagen und Kleinschiffen bis zur Bordwand. Dort stand einer der Proviantverwalter, in der Hand eine Liste zur Kontrolle und Matrosen hievten und trugen die Kiesten und Fässer, die Säcke, Eimer und Pakete an Deck.

Dabei lernte ich zum ersten Mal in meinen Leben, was Arbeit eigentlich heißt

Andere waren den Matrosen zugeteilt die das Schiff seeklar machen. Die Matrosen putzen die Deck und brachten ihre Kleidung in Ordnung. Von einer Arbeit waren wir zur nächsten geflitzt und sogar die Mahlzeiten mussten im Galopp eingenommen werden.

So waren es also keineswegs faule Tage, die wir Neuen hinter sich hatten.

Die Besatzung war außerdem sehr erschöpft. Und es war kein wunder nach diesen anstrengenden Tagen und Nächten. Wer der Abei gekommen war ich müde wie nie zuvor. Und wenn ich sich in meine Koje zum Einschlafen zurechtlegte, dann brannte in mir die Ungeduld auf das Abenteuer, dem ich seit langem entgegen lebten : mit der Schiff hinaus in die Welt...

Warum ich auf Idee Kamm, ausgerechnet auf einem Fischfänger anzuheuern ?

Für mich, Schiffsjunge ist nur eines wichtig : Die Aussicht auf das Ozean, meine neue Heimat.

Das Schiff bekam wegen seines dienst den Spitzname : Phantom Schiff

Ein als Fischerschiff getarntes Spionage-Forschungsschiff. Es ist mit den modernsten Forschungsgeräten und Instrumenten ausgerüstet und speziell für U-Boot Spionage - Projekte vorgesehen.

Nach den zweite Weltkrieg gewann das Fischerfang-Schiffe einen hohen militärischen Wert. Sie sind vor allem zu Spionagezwecken eingesetzt. Der Spionschiff, gehörte ja nicht zu den normalen Militärflotte. Er ist ein Spezialist, ein Einzelkämpfer. Er ist Kostbar. Spionen wollen sich genau umsehen, wo bei Feind Sicherheitsvorkehrungen schwachen stellen stecken.

Die Macht muss sich aufs Spionieren konzentrieren. Die Welt da draußen ist gefährlich. Und wenn die Russland sich nicht um Internationale Gefahren kümmern kann, ist Kommunistische Macht in Gefahr.

Specjal - Projekts -Schiff

Beschäftigt sich mit Spionage die die nationale Sicherheit der West-Welt bedrohen.Wir leben schließlich heuzutage in einem Informationszeitalter.

Dieser Fisch-fänger-schiff ist besonders gut ausgestattet und offiziell bekundet als Fertig für eine Antarktika - Fischfang. Die Besatzung dieser Schiffes sind Leute mit sehr zweifelhaften praktischen Fischerqualifikationen. Das weite Ozean ruf uns - sagt der Kapitän.

Der Geister Fisch-fänger-schiff fang keine fische und verkauft keine aber er hat keine Finanzschwierigkeiten. Der Geister Fisch-fänger-schiff kommt von nirgendwo, und niemand weiß, wohin er fährt. Spionschiffe gelten, wie Militäranlagen, als - verbotene Plätze - und niemand, der dort arbeitet, darf etwas über seine Tätigkeit verlaufen lassen, ohne dafür empfindlich bestraft zu werden. Jeder falsche Schritt könnte der letzte sein.

Hier ist kein Ort zum Leben, sondern zum überleben. Das ist kein Job für Angsthasen. Die Realität von geheim und Kampf auf schmerzliche Weise in mein Bewußtsein eingedrungen.

Piraten, Spione, Saboteure, Schmuggler ... Ich selbst jetzt gehöre in die Kategorie dieser Kriminalkandidaten

Die Spionschiffe des auf denen ich und andere dienten, nahmen die Geschichte der Fischereischiffe in ihren Anfängen auf die Entdeckung einer Welt die Wegen des Spionkrieges wieder gefahrvoll geworden ist Weiß ihr denn, auf was für einem Kasten ihr hier seid ? Fragt mich Bootsmann. Sprich mit niemandem darüber. Warum soll ich etwas darüber sagen ?  Frage ich Bootsmann zurück.

Militärspionage als wissenschaftliche Expedition. Institut für Hochseefischerei - Rostock /DDR In Wirklichkeit ist das eine Spionageexpedition der Kriegsmarine - der Kriegskräfte des Warschauer Paktes.

Das Schiff ist ein Original Fischfängerschiff aus der DDR-Rostock, geeignet für die Fischerei im Bereich der arktischen Eisflächen.

Versorgt mit einheitlichen Reisepässen der DDR und mit Nachweisbüchern für Hochseefischerei, in denen nur die Fotographien echt sind, begeben wir uns auf eine zweijährige Fahrt entlang der Antarktis. Alle „Fischer“ sind hoch geschulte Experten der Kriegsmarine aus Odessa und andere Vertreter der Seespionage der Sozialistischen Staaten.

Das Gebiet „der Fischerei und der Untersuchungen“ dieses Schiffes ist der eisige Südozean.

In Wirklichkeit geht es hier darum, die Orte und die Anzahl der Unterwasserstationen der USA und von Großbritannien zu bestimmen. Die Bestimmung der Strecken und der Häufigkeit des Verkehrs der Versorgungsunterwasserschiffe. Entnahme der Proben aus dem Grund des Karaibischen Meeres.

Die Kontrolle des Verkehrs der Unterwasserschiffe auf der Strecke Marokko - Amerika.

Wer dort hin will, sollte nicht schwermütig sein, keine finanzielle sorgen oder Liebeskummer haben. Sagt leise stark getrunkene Bootsmann. Zum schluß erhielt ich genaue Anweisungen : Das ganze Reise sei streng geheim  !