Militärische   Seemacht

beschränkt sich nicht mehr auf die riesigen Flächen der Ozeane, sondern schreitet auf die Kontinente und ergänzt oder sogar ersetzt die militärische Landmacht.

Sie ist mit ihren Kampfmitteln in der Lage, die Landobjekte, die sich tief auf dem Territorium des Gegners auf jedem Gebiet der Erde befinden, zu treffen. Die Vorzüge der Kampfmittel der Seemacht kann nur das Land nutzen, das sich darüber im klaren ist, und die Möglichkeiten erlernt, welche die Meere und die Ozeane bitten.

Die Seemacht betrachtet man als ein Mittel, um die Gefahr des gegnerischen Angriffs soweit wie möglich vom eigenen Staat aufs Meer oder auf die Ozeane zu verlagern. Wenn der Krieg ausbricht, bei dem die Flotte beteiligt ist, ist die erste wichtigste Aufgabe das erreichen der Übermacht auf der See, mit Hilfe der direkten Blockade der Reedereien und der Häfen, und dann der ganzen Küste.

Der totale und blitzschnelle Charakter des Krieges bildet die Grundlage der Organisation der Kräfte. Die Beherrschung und der Erhalt wichtiger strategischer Bereiche. Die Niederlage der gegnerischen Flotte zwecks der Vernichtung des Seehandels und der Unterbrechung sämtlicher Seekontakte.

Das spezifische Kennzeihen der Kräfte der Seemacht als des Führungsobjekts liegt darin, dass ihre Kräfte nicht in einer geschlossen Gruppe, sonder gegliedert arbeiten, sogar mit einzelnen Schiffen, die sich in einer großen Entfernung voneinander befinden. Die Verbindung sollte schnell funktionieren, dauerhaft, gegen die Störungen des Gegners geschützt und Verpflichtend beiderseitig sein.

Jeder Staat bildet die Seemacht nach eigenen Einsichten und Erfahrungen, übereinstimmend mit den Aufgaben der politischen Mächte und diktiert die ökonomischen Möglichkeiten des Landes. Macht dreht am Zifferblatt der Schicksalsuhr, ohne zu ahnen, was sich daraus ergibt.

Das Leben hat überall die gleichen Regeln:

Die Jäger jagen, die Beute versucht ihrem Schicksal zu entgehen.