Es gibt Tage ohne Gesicht, man hat wenig oder kein Geld in der Tasche.
Seeleute sind keine Männer, die ihr Geld im Sparstrumpf oder auf einer Bank horten. Sobald sie ihre H e u e r in die Hände bekommen, geben sie sie zur Befriedigung ihrer dringendsten existenziellen Bedürfnissen und zum Vergnügen in Sex-Shop und Kneipen aus. Ein Geldbeutel ohne Geld das ist doch ein wertloser Lappen.

Man weiß nicht Besonderes anzufangen an Land. Wo und wie man die Probleme anpacken soll, Dann begreife ich, dass es höchste Zeit ist, auf den Ozean zu Gehen. Da packt mich ein Verlangen – mit dem Schifferdienstbuch und den Passport auf den Ozean zu fahren und denn Wässrigen Teil vom Welt zu sehen. Das ist meine Art und Weise.

Gut das die Erde keine Scheibe ist und Endlose Wasser hat. Bis zum Horizont zieht sich ein Endloser Wasser und hinter jedem Horizont tun sich neue an. Wichtig ist nur das endlose Wasserfläche. Seeleute fahren über unseren Planeten Erde.

R o m a n o ist nämlich mein Rufname.
Ich habe einen stark muskulöser Rücken mit vor Anstrengung Verdickten Adern, Obwohl ich sehr müde bin , unausgeschlafen und unwillig, kann ich immer noch so tun, als ob ich mit Freude bereit bin, auf Deck zu gehen, wenn mich jemand ruft. Ob am Tage oder in der Nacht zur Arbeit auf dem Deck, im Maschinenraum oder am Steuer, und überhaupt bin ich immer noch in einer vorzüglichen Form.

Freiwillig auf große Fahrt...

Sie entdecken eine Welt. Eine Welt, in der sich lohnt, nach dem Glück zu suchen. Eine Welt in der Zeit keine Rolle spielt.

Seeleute weiß welche Träume und Bedürfnisse das Schiff erfüllen soll. Seeleute lieben den engen Kontakt mit unserer Umgebung, die frische Luft, die Sonne, den Regen, die Salzige Gerüche und die Aussicht rundherum. Auf dem Schiff gibt es nichts, aber jeder hat alles.

Wie kommt es, dass Seeleute mit weniger Geld mehr aus ihren Leben machen und glücklicher sind als viele reiche Geschäftsleute?

Warum habe ich sich für dieser Beruf entscheiden? Ich liebe die Freiheit von einem Zuhause. Das Meer! Wasser so weit das Auge sehen kann. Fü r einen Seemann ist nur die endlose Wasserfläche wichtig.

An Bord wichtig sind natürlich gute Besatzungsmitglieder mit Großen Einsatz für die reibungslose Arbeitsorganisation und Zeitplanung.

Die Mehrheit aller mechanischen Störungen hat Ihre Ursachen in mangelhafter Wartung. Qualifiziertes Personal für Wartung, Reparatur und Instandhaltung ist noch immer Mangelware. Ich Kümmern sich um eine Zahllose kleinen und großen alltäglichen Schiffsproblemen. Ich sorge für Richtigkeit.

Der Schiffsmotor:
An Schiffsmotoren werden wegen ihres Dauerbetriebes untererschwerten Bedingungen ganz besonders hohe Anforderungen gestellt. Deswegen ist nicht jeder Motor an Bord brauchbar.

Allerdings sei auch von vornherein klargestellt, dass es den Idealmotor nicht gibt. Sonst würden die Reeder nur noch diesen Motor einbauen. Unsere Schiffsmotoren sind sehr unterschiedlich, wie auch bei unseren Schiffen der Fall ist.

Handelsschiffe werden Heutzutage von Dieselmotoren angetrieben. Dieselmotoren sind Hubkolbenmaschinen. Durch ein am Arbeitskolben an gelenktes Schubkurbelgetriebe, bestehend aus Pleuelstange und Kurbelkröpfung, wird die oszillierende Bewegung des Kolbens in eine Drehbewegung der Kurbelwelle umgesetzt.

Nocken auf Stö ßel, Stößelstangen auf Kipphebel, Kipphebel auf Ventile, Ventile aus Ventilsitze, Kugellager drehen sich rasend schnell. Zahnräder greifen und schlagen in öl, ölpumpen pulsieren, Gase zischen, ketten peitschen über die Zähne.

All dies Metal in rasender Bewegung.
Erstaunlich, dass es auch nur eine Minute dauern kann, und doch muss es Tausende von Stunden funktionieren.
Das Schiff bewegt sich hinaus in die Wasserstraße und ist da auch eine Vibration.

Ausfälle von technischen Schiffsanlagen sind nicht immer leicht zu beheben.
Derzeitige Objekttechnik ist oft sehr kompliziert, umfangreich und Erfordert Fachspeziefisches Wissen. Misserfolge nutze ich, um es beim nächsten Mal besser zu machen.

Computer verändern Arbeitsabläufe Komplet. Fremdsprachkenntinsse sind – durch das vereinte Welt – für Schifffahrt Voraussetzung.
Lebenslanges Lernen ist eine Forderung, die es nicht erst seit gestern gibt, aber sie gewinnt immer größere Bedeutung.

Vor allem war ich nie Krank. Ich bin ein Sportlicher Junge.
Ich fahre mit Schiff als gewöhnlicher Seemann. Und das ist höchst angenehmer Job.

Sinnvoll arbeitet in der Freundschaft, Entspannung und Ruhe. Dann ich bin froh, dass ich ein sehr schön und Erlebnisreiche Arbeitsplatz habe.

Bay-Bay Alltag! Willkommen Abenteuer. Was gibt es Schöneres als den ganzen Sommer lang mit dem Schiff unterwegs zu sein. Die Sonne steht niedrig. Die sonnenaufgänge und die Sonnenuntergänge sind so außergewöhnlich schön.

Wir stehen auf Reede. Die Sonne brennt aufs Deck, Das Wasser liegt ruhig. Das Stehen der Reede ist keine angenehme Sache. Man muss schon viel Widerstandskraft haben, damit man sich über den Anblick des Landes freuen kann.

Die Tage vergehen im stetigen Wechsel der Wachen und Freiwachen. Die Wache ist eine ausgewählte Gruppe von Menschen aus der Schiffsbesatzung. Die Wache heißt in der Zeit zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens – H u n d e w a c h e.

In Nacht, die Sterne sind zum Greifen nahe. Alles schläft, einer wacht. Ihr Steuermann – immer für Sie da. Aber es kommt häufig vor, das der Steuermann, der die Nachtwache-Hundewache schiebt, übermüdet ist und für einen kurzen Moment einschläft. Es ist drei Uhr Bordzeit.

Verdammt Kerl, Schlaf nicht ein!
Ja wohl Kapitän, ich schlafe gar nicht. Wo sind wir eigentlich? Eine Minute schweigen, dann fragte Kapitän drängend: Weiß du gar nichts? N e i n! antwortete ich dienstlich.

Unser Kapitän ist ein sehr interessanter, ehrfürchtiger Mensch, der seit 25 Jahren schwer in der Hochsee tätig ist, ein gedreht in die Schiffschraube. Er hat eine Frau, die er liebt, und drei Kinder. Sie lachen ihn gemeinsam auf dem Foto an, das in seiner Kajüte hängt. Er verehrt das heilige Foto der Illusion.

S c h i f f s t a g e b u c h Schon seit Langer Zeit muss auf Schiffen geführt werden. Das ist wichtigste Dokument einer Seefahrt. In dieses Buch werden alle wichtigen Ereignisse eingetragen, die die Mannschaft, das Schiff, das Wetter u.s.w. betreffen. Die Eintragungen müssen täglich vom Kapitän Unterschrieben werden.

Ich genieße die Kontrolle, die ich über mein Schiff habe.
Die Grundvoraussetzung zum Wohl fühlen ist die Fähigkeit der Schiff richtig beherrschen.

Ich möchte die Kalten Wellen und die heiße Sonne.
Ich möchte den rauen, salzigen Wind, der die Haut Peitsche. Seeleute fahren gerne mit der Schiff.

Schon drei Tage Sturm. Ein Blick aus dem Bullauge zeigt mir deutlich dass der Sturm noch ist da. Nur Wasserdunst dicht vor von Augen. Dunkle Sturmnacht breitet sich über die See. Es ist schwer, das vor der See hin und her gierende Schiff zu steuern. Die Windstärke ist 8 bis 9, und immer noch platt aus Westen. Der Seegang etwa 8. Die Sicht miserabel. Ab jetzt nicht mehr an die Deck gehen. Sonst spült es euch über Bord. Sagt: der Bootsmann.

Immer mehr blase Gesichter hängen über Toiletten. Die Leute haben ihren Mageninhalt zu Toilette entleert.
Bald ha die Seekrankheit die Mehrheit mit ihrer üblen, hoffnungslosen Last erdrückt.

Ich wandere von der Koje bis zur Klosettbecken entlang der Wand. Wie presst man den letzten Rest heraus?
Tüchtig Arbeiten ist immer das beste Mittel gegen Seekrankheit. Schiffsleben heißt: A r b e i t.

Die ganze Besatzung lässt sich mehr und mehr in Apathie sinken.
Die Leute reden kaum noch miteinander. Wie lange soll das denn noch dauern?
Unglaublich. Drei Tage Martern und Torturen. Schiffsbug schlägt einen irren Takt in das Regellose Zucken der Wellen. Am vierte Morgen nach der Sturmbegegnung nachgelassen hat.

Lange Alarmglocke, alle aufs Deck!
Schlaftrunken drehe ich mich um. Der Atem bleibt mir stehen. Verdammte Wahnsinn Signal.

Was zum Teufel ist da passiert? Ich rappele mich aus der Koje, müde und schlapp. Der Bootsmann kommt mit halb herunter hängender Hose aus dem Klo gestürzt, und fragt mich: Was ist denn los? Ich weiß nichts, antwortete ich dienstlich.

Der Ingenieur forderte von Mechaniker auf, von der Hauptmaschine – 50.000 PS – den Kolben zu ziehen. Das ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Alle Leute mit Mechanischsten Fähigkeit muss helfen.
Arbeitszeit: rund um die Uhr.

Einmal um die Welt. Jeder Mensch gleich in welchen Stadien seines Lebens, verspürt den gleichen Durst nach Ozean. Lebendige, Lebensvolle Abenteuer und Love-Story, in meine Schiffsreise steht offen.

Ich fahre zu fernen Orten, die nicht an der nächsten Ecke zu finden sind. Ich fahre zu fernen Häfen, zu Erlebnissen und Abenteuern. Das war und bleibt der Traum der Menschen.

Ich gehe auch deshalb zur See weil Schifffahrtsfirma mit für meine Mühen auch noch etwas zahlt. Und schließlich ist da noch ein Grund, warum ich mit Schiff zur See fahren möchte, es ist nämlich gesund sich in der frischen, reinen Seeluft auf dem Deck kräftig bewegen.

Die Matrosen
Als Freiwillige sind an Bord, weil sie sich Abenteuer erhoffen, weil sie ihr Leben an Land langweilig oder unerträglich empfangen oder weil sie sich einer Strafverfolgung entziehen wollten.

Es muss schon sehr zwingende Gründe sein, die Menschen dazu bewogen, sich den Lebensbedingungen auf See freiwillig auszusetzen. Die Menschheit teilt man in : die, die leben, in die, die gestorben sind, und in die, die schwimmen.

Die Männer fordern von Natur aus verschiedene Abenteuer heraus, sie wollen immer etwas erleben. Sie haben Ehrgeiz, was man von Frauen nicht sagen kann, sie sind immer ein Problem und Widerspruch.

Die Menschen gehen aufs Meer und erleben die tiefsten Enttäuschungen. Dieser Mensch kehrt nicht mehr aufs Land zurück, denn er kann sich nicht mehr vorstellen, das leben dort zu organisieren.

Und obwohl er auf dem Schiff nicht glücklich ist, er bleibt dort, denn es gibt keine andere Welt mehr für ihm. Wir sind eigentlich gerne hier, denn es gibt auf dem Schiff keine Unterschiede zwischen Arm und Reich, und auch Geld hat hier keine Bedeutung.

Der technische große Fortschritt führt dazu, dass so etwas, das man als Berufsromantik nennen könnte, langsam verschwindet. In Zeiten, da man noch keine Ortungsgeräte kannte, keine Elektronenhirne und tausende andere Ehrungenschaften der Technik, als auf den Meeren die Dampfmaschine regierte, und auf den Seewegen der Kompass, der Sextant und das Log und das Storchennest geführt haben, hat der Mensch seine schwimmenden Objekte ganz anders betrachtet.

Sein Leben hing von den spezifischen Eigenschaften des Schiffes ab, auf dem er die Seerouten über langen Jahre verbracht hat, auf denen sein Schiff seine ganze Welt war, er glaubte an das „Pech“ oder das „ Glück“ seines schwimmenden Hauses, er wuchs mit ihm für gute und schlechte Zeiten zusammen.

Die traditionelle fanatische Bildung der Matrosen an ihre Schiffe ist durch den Tod der Menschen, die freiwillig auf den untergehenden Schiffen geblieben sind, damit sie sich nicht zu trennen brauchten, belegt.

Heute, wo man Schiffe immer mehr als technische Nutzungskonstruktionen betrachtet, wo die „denkenden Maschinen“ die die Seefahrten auf den Meeren und Ozeanen erleichtern und sichern, eine immer größere Rolle spielen, wo ständig die Besatzung und die Führung sich ändert, verliert sich die emotionelle Bindung zum Schiff.

Der Beruf eines Matrosen
Ist von der Natur aus schwierig.

Er benötigt spezifische Charaktereigenschaften, physische Fähigkeiten und große psychische Widerstandkraft. Er ist ganz anders als die übrigen Berufe, seine Eigenart vertieft durch die Arbeit in der Abwesenheit von Zuhause.

Die ehrliche gute Arbeit eines Matrosen eines jeden Tages und einer jeden Nacht auf See: Wir schrubben jeden Tag irgendetwas, wir streichen etwas, wir tauschen etwas aus, wir drücken was zusammen, wir legen was auf, wir wickeln etwas zusammen und wir machen noch irgendetwas.

Rost klopfen, Rost stehen, Rost bürsten! ölen, mennigen, malen, teeren!
Alles ristet doch und modert von der Feuchtigkeit, alles wird vom Meeressalz zerfressen, alles wird von der Sonne verbrannt und vom Wind verweht.

Die Arbeit wird also in gleichen Abfolgen gemacht. Wir haben das gemacht, also machen wir jetzt dieses. So ist es heute, so wird es morgen sein, so wird es übermorgen sein, so wird es immer sein. Arbeit, Arbeit und noch einmal Arbeit.

Auf dem Schiff ist immer etwas zu tun. I m m e r.
Ist es erledigt, dann fangen wir vom Anfang an, von diesem bis zum nächsten.
Es kommt Abend, ein arbeitsammer Tag neigt sich dem Ende zu. Zum Glück.

Morgen werden wir wieder auf dem Deck mit Pinseln, Scheuerbürsten, mit Besen, mit Hämmern, warten, er beginnt ein neuer, normaler Tag auf der See. So ist das Matrosenleben, das uns in Seiler, in Maler, in Tischler, in Schlosser und auch in Spechte verändert.

Ich weiß nicht, wodurch sich ein Schiff von einer psychiatrischen Anstalt unterscheidet, ich weiß nicht, ob überhaupt ein Unterschied besteht, aber ich weiß, dass der Ozean für Idioten eine unbeschreibliche Schönheit darstellt und sie anzieht wie ein Magnet.

Was für ein Beruf ist: Kriegsschiffmechaniker!
Nicht eine Sekunde lang das Gefühl von Sicherheit. Wir warten immer nur auf das Anschlagen der Alarmglocke.
Ship-mechanic
Sie können nicht an Land kommen. Sie haben ihre festen Aufgaben und müssen die Liegezeiten des Schiffes im Hafen nutzen. Bestimmte Routinearbeiten wie zum Beispiel Wartung und Reparaturen an der Hauptmaschine lassen sich nur im Hafen durchführen.
Der Maschinenraum ist eine enge Hölle der Ängste in der die gewaltigen Motoren mit all ihren Hilfsmaschinen Platz finden mussten. Fünf Meter unter der Wasserlinie und dabei wissend, dass in jeder Sekunde und ohne jede Vorwarnung ein Torpedo die Bordwand zerreißen kann!
Meine Ausbildungsstelle ist der Maschinendienst im Bad eines Spionageschiffs. Das ist eine Hölle der Ängste. Der unsichtbare Krieg. Wie oft mögen die Leute während einer Spionagefahrt mit den Augen die dünnen Platten, die sie von der Flut trennen, abtasten. In panischer Angst um das reißende Klirren des Eisens, den scharfen Knall der Explosion und den rauschenden Einbruch der See.
Die Motoren arbeiten den ganzen Tag und die ganze Nacht. Im Maschinenraum schwitzen die Leute bei 30-40°C Wärme. Das Schiff ist eine Raketenbasis. Plutonium - Stoff, mit dem die Rakete ausgerüstet ist - eine mörderische Wahrheit.
Leben bedeutet Überleben. Ein ewiger Kampf auf Leben und Tod. Man muss fressen, darf sich jedoch nicht fressen lassen.

Wir brauchen Arbeitsplätze für deutsche Matrosen. Wenn wir auf der See und auf dem Rhein arbeiten wollen und nicht von Arbeitslosengeld.
Wie kommt es dann, dass die Schiffsbesitzer ost-europäische Matrosen anheuern müssen, um ihre Schifffahrt zu führen? Denken Sie nicht, dass es daran liegt, weil ost-europäische Matrosen wie Sklaven unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten?