Die Erde existiert, weil sie ihren Ursprung in dem einen Schöpfer gründet. Das Universum und so auch die Erde sind in steter Bewegung und in dauerndem Wandel begriffen.

Alles, was sich bewegt, wird von einem Anderen bewegt.

Unser Planet Erde ist nämlich der einzige Aufstiegsplanet der gesamten Galaxis. Die Erde ist kein chaotisches Durcheinander. Sie hat vom Schöpfer Ordnung, Sinn und Zusammenhalt. Gut, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, denn so öffnen sich hinter jedem Horizont neue Perspektiven.

Die Erde ist voll mit menschlichen Angelegenheiten. Menschen gibt es überall auf der Erdoberfläche. Sie werden von Flüssen, Bergen, Wäldern, Meeren und von politischen Grenzen getrennt. Es existieren verschiedene ethnische Gruppen und Nationen, die eigene charakteristische Züge entwickelt haben – aus historischen, soziologischen und anderen Gründen.

Das Kernproblem scheint mir zu sein: Jährlich wächst die Weltbevölkerung um etwa hundert Millionen Menschen. Zugleich steigt die Nachfrage nach Lebensmitteln wegen der steigenden Kaufkraft in vielen Ländern. Wir müssen weltweit immer mehr Nahrungsmittel produzieren.

Wenn wir den Globus einmal genauer betrachten, fällt auf, dass der Großteil der Oberfläche unseres Planeten von Wasser bedeckt ist. Der Schöpfer hat dem Meer seine Grenze gewiesen, die es nicht überschreiten darf: Es kann die Erde nicht verschlingen.

Wasser ist das Urelement des Lebens und daher auch eines der Ursymbole der Menschheit. Wasser gibt es auf der Erde überreichlich. Doch das meiste, etwa 98%, füllt Meere und Ozeane als Salzwasser. Dieses ist für die Verwendung als Trinkwasser, in der Landwirtschaft oder in der Industrie zu salzig.

Der Zugang zu ausreichend sauberem und gesundem Trinkwasser ist eine Grundvoraussetzung für das Überleben, den Wohlstand und die sozioökonomische Entwicklung der gesamten Menschheit.

Trinkwasser ist kostbar. Ohne Trinkwasser können wir nicht leben.

Nur rund drei Prozent der Wasservorräte der Erde sind Süßwasser. Doch selbst davon ist der größte Teil schwer zugänglich: In Eis und Schnee gebunden sind 68,7%, 30,1% sind Grundwasser. Dauerfrostboden / unterirdisches Eis binden 0,9%, Seen, Flüsse und Moore 0,3%.

Auf der Erde gibt es viele Wunder und auch viele Schrecken. Die Erde dient wie eine Bühne dem Schauspiel des Lebens, sie zeigt uns ein Drama, bisweilen aber auch Musical oder Komödie – je nachdem.

Die Erde ist voll mit Dingen, die wir zunächst einmal nicht verstehen.

Selbst Wissenschaftler sind sich nicht einig, was Leben eigentlich ist. Wie definiert man Leben? Wie definiert man Intelligenz?

Der Mensch hat es seit Langem nicht nötig, sich seiner Umwelt anzupassen, denn er hat die Umwelt sich angepasst. Dabei fällt die Unfähigkeit der menschlichen Führung ins Auge.

Wer Fehler darin sucht, der wird sie auch finden, außer unseren Wünschen und Zielen ist nichts perfekt. Dem Menschen steht aber nicht nur er selbst im Weg. Heißt: Der Mensch ist nicht der einzige Widersacher des Menschen. Sein größter und mächtigster Widersacher ist die Natur.

Hitzewellen, Unwetter, Stürme, Überschwemmungen, Brände, die gewaltige Gletscherschmelze. Naturkatas-trophen bedrohen alle Kontinente und kosten Millionen von Menschen das Leben.

Viele Menschen haben bereits erkannt, dass sie die Welt mit ihrem Schrecken nicht verändern können. Die Menschheit steht am Rande des Untergangs unserer gesamten Zivilisation. (Da brauche ich nur mein bleiches Gesicht im Spiegel zu betrachten – aber Scherz beiseite!)

Alle Werte sind ins Schwanken geraten. Alle Normen sind zerbrochen. Der Sand im Stundenglas der Zivilisation rieselt schnell.

Wie wirken Menschen auf Sie, die die Fremde nur aus Büchern kennen?
Neigen sie nicht dazu zu erklären, dass der Bauplan der Welt überall gleich ist?
Dass sämtliche Erdteile bekannt sind und dass jeder Landstrich kartografisch erfasst?
Die Oberfläche nur zeigt sich vielgestaltig und bunt.

Aber jene aus Büchern oder Fernsehsendungen entnommenen Kenntnisse können nicht die einzigartige Atmosphäre des Lebens mit ihren lebendigen, unbeschreiblichen Geräuschkulissen und den so unterschiedlichen Düften ersetzen.

Und erst wer seine Reiseroute, seine zurückzulegende Strecke vom Deck eines Bootes betrachtet, sieht alles ganz anders! Denn der Bootsführer weiß, dass es noch Länder zu entdecken gibt, dass es sich lohnt, andere Menschen und fremde Kulturen kennen zu lernen. Zu erleben, wie die einfachen Menschen auf dieser Welt leben.

Und es ist so einfach! Man schlage nur irgendeine Richtung ein: Wie viele kleine Häfen und Dörfer lassen sich erforschen – oder große Häfen und Großstädte. Man lernt faszinierend viel Sehenswertes kennen entlang seines Weges…

Denn das schönste Zuhause ist immer das Boot. Es ist ein Haus, das schwimmt. Ein Haus, das von einem Ort zum nächsten wandert. Und die, welche darin wohnen, können ununterbrochen die schönsten Orte der Erde entdecken.

Haben Sie keine Angst langsam zu fahren – aber Sorge, nicht von der Stelle zu kommen. Es ist ein Kindheitstraum. Wohl dem, der sich solche Träume erhält!

Nur der Mensch interessiert sich für die Schönheit der Welt. Zum Beispiel: Für die Schönheit der Tiere, der Vögel, der Fische – die Schönheit der Landschaft.

Nur der Mensch, jener hoch komplizierte Homo Sapiens, ist in der Lage (und versetzt andere dorthin), dies alles unter dem Aspekt der Schönheit zu betrachten.

Ein Reisender auf einem Boot kann das Leben genießen, denn er ist nicht in Eile. So wird er leichten Sinnes zum Entdecker der Welt: Er kann Inseln finden und erforschen. Seien wir ehrlich: Wenigen ist dies im realen Leben vergönnt. Jeder aber kann im Geiste rund um die Welt fahren.

Dies ist genauso möglich: Wenn Sie sowohl unterwegs wie auch zuhause sein wollen, dann verschwenden Sie nicht Ihr Geld für teure Reisen, sondern bleiben Sie einfach, wo Sie sind.

Ein Boot, ein einsames Segel – und unter ihm: Ziellose, sinnlose, bekloppte, nackte Affen. Vollkommen alleine und auf sich gestellt. Doch es zählt nicht nur was man sieht, sondern auch was man fühlt.

Einsamkeit! – ob gewählt – ob zufällig.

Ich wusste sofort: Für mich würde das Zölibat – oder besser: die Enthaltsamkeit – zu den Grundbedingungen einer solchen Reise zählen. Einsamkeit streitet mit den Grundbedürfnissen des Menschen: Mit den Bedürfnissen nach Gesellschaft, nach Gedankenaustausch und nach dem Bedürfnis nach Liebe.

Denn die Qualität einer intimen Beziehung (wie etwa einer Ehe) ist für die Gesundheit von entscheidender Bedeutung: Eine misslungene eheliche Verbindung ist für einen Menschen schlimmer als das Leben in Einsamkeit.

Aber wer sich ausgrenzt wird die egoistische Sehnsucht suchen. Er wird gegen all die praktische Weisheit rebellieren. Selbstverständlich muss man bei der Einsamkeit eine ausgewogene Meinung behalten.

Die Einsamkeit war für mich sogar ein ganz besonderes ‚Notziel‘ des Lebens. Die Einsamkeit ist ein Ort, den man besuchen muss. Es ist jedoch gefährlich dort zu verbleiben.

Ich habe Visionen. Bin ich allein, kann ich mir selbst offenbaren, was andere nicht sehen. Während ich meine Habseligkeiten zusammenpacke, kommen mir ein paar besondere Gedanken. Ich will diese Gedanken niederschreiben. Sie werden ein Tagebuch dieser, meiner Reise begründen. Ich besitze nicht viel. Vielleicht ist das besser. So muss ich nichts aufgeben, wenn ich jetzt gehe. Genau so, wie wenn ich am Ende all meiner Tage gehen werde.

Träume sind der Motor Deines Geistes und formen Dein Bewusstsein mit Visionen in der Zukunft.

Erlaube Dir Träume und agiere so, dass Deine Träume erfüllt werden. Aber nur vorherzusehen reicht nicht: Man muss für die Zukunft tätig sein, man muss sie konstruieren. Und irgendwann steigt man auf das Deck und erfährt die wunderbare Welt seiner Reise, entdeckt und erforscht ganz neue Länder – und die Inseln, die ganz die eigenen sind.

Der Astronaut sieht die Erde nur aus großer Ferne, auch wenn er sie ein Dutzend Mal umkreist hat. Der Manager, der heute einen Termin in Hongkong und morgen einen in Johannisburg hat, sieht er wirklich mehr als nur internationale Büros, Hotels und Flughäfen? Hat er ein Auge für mehr?

Jeder Mensch muss seinen Weg finden und dafür aus einer Reihe von Alternativen wählen. Das eigenverant-wortlich zu tun – und dabei keinen Schritt zurück zu gehen (!) – das nehme ich mir jetzt vor.

Ich blicke auf die Uhr an meiner Wand. Es ist spät, ich sollte jetzt schlafen. Damit ich morgen frisch bin und nichts falsch mache auf meiner aufregenden Tour. Ich weiß genau, es ist die Reise meines Lebens. Ich verlasse die gewohnten, die vorgezeichneten Bahnen. Dies hat mir kein Abt geraten, kein Gelübde hat es mir auferlegt. Es ist mein eigener Wille.

Es ist dunkel, aber der Schlaf kommt noch nicht. Neben meinem Kopfkissen liegen ein Notizblock und ein Stift. Der will schreiben. Dieses Szenario wird sich jetzt wiederholen – für eine lange Zeit. Knips… Lampe an. Ein, zwei Sätze. Stift hinlegen. Knips… Lampe wieder aus.

Das Mondlicht malt sein Muster auf die Wand. Ich denke nach. Dem starren Regelwerk, dem Raster, das von Menschen geprägt ist, durch macht und Gewohnheit, werde ich entkommen.

Ich stehe am Bootshaus und begrüße dieses Boot, das mich nun tragen soll für eine lange Zeit.

Die Reise beginnt.

Ich selbst betrachte mich nicht als Tourist, sondern als Reisenden. Menschen meines Schlages sind Zigeuner, Schausteller, Wunderheiler oder selbst ernannte Propheten. Diese Randgruppen wurden nie lange an einem Ort geduldet und können es auch selbst nicht lange an einem Ort ertragen. Der ständige Ortswechsel gehört fest zu ihrem Lebenswandel.

Auch mich bindet nichts mehr an einen Ort, ein Haus oder eine Arbeitsstelle. Ich fahre frei von bekanntem Gefilde ins Unbekannte. Mein Feld ist die Welt.

Doch bin ich Gentleman und kein Gauner. Ich möchte nur einmal etwas, das mir keiner zutraut, tun.

Ich habe nichts für dieses Boot bezahlen müssen. Ein glücklicher Tag, der mich denken ließ angesichts all dieser wehenden bunten Wimpel, der sich blähenden weißen Segel und dem Sonnenlicht: Ich hätte gerne ein Bote aber habe nicht viel Geld! Der Bootsmann, ein wortkarger Mann, nickte und winkte mich mit einer Geste hinaus, ihm zu folgen. Die Möwen schrien, in ihren Stimmen lag Lebenslust, ein Gefühl von Weite.

Ich erinnere mich genau an den Tag: Der Geruch von Meersalz und Tang lag in der Luft. Auf entfernten Uferhängen bauten sich die blass grauen Gemäuer des Klosters hinauf in den Wind, Mauern der Stadt, von Nebel und Gischt verhüllt, nur ein schwaches Blinken im Sonnenlicht. Ihre Farben: Taubenblau, blass orange, das warme Rot der Dächer.

Wir bogen um ein paar Buchten, hatten bereits Schlamm an den Stiefeln. Ich hatte das Boot, das ich wollte, schon ungefähr vor Augen. Das Boot, das mich tragen sollte ins Ungewisse, ins Unbekannte, zuletzt in meine eigenen Tiefen. Aber das hatte ich dabei noch gar nicht im Sinn.

Ich sah die anderen vielen, schönen Boote und dachte nur: Mensch… das ist doch völlig unerschwinglich. Das wird doch nie was. Aber „tief drinnen“ sagte mir etwas unter all diesem Quietschen des Takelwerks, dem Klappern und Rahen, dem Klingen von feinen Beschlägen unüberhörbar: Sorge Dich nicht – fahr‘!

Und das Mädchen. Als ich das Mädchen zum letzten Mal besuchte, entdeckte ich in ihr das Bedürfnis zu weinen. Adieu sagte ich zu dem Mädchen. Aber sie antwortete mir nicht. Adieu wiederholte ich. Das Mädchen hustete. Und das kam nicht von der Erkältung.

Zieh es nicht so in die Länge – das ist ärgerlich – sagte sie endlich zu mir. Du hast Dich entschlossen zu reisen. So geh‘!

Denn sie wollte nicht, dass ich ihre Tränen sehe. Sie war ein so stolzes Mädchen. Eine Ballett-Tänzerin.

Endlich blieb der Bootsmann stehen. Er sah mich an: Ein Anflug eines Lächelns überzog sein sonnengebräuntes, vom Wetter gegerbtes Gesicht. „Ich könnte mir vorstellen, dass Sie daraus noch etwas machen.“

„Seetauglich ist es freilich nicht. Aber Sie können es haben.“ Ich blickte ihn fragend an. Er nickte. Da bemerkte mein schweifendes Auge erst, wovon er sprach.

Es wogte da nicht eine prunkvolle Yacht vor uns im Wind, nicht einmal ein kleines Rettungsboot. Da lagen ein paar unscheinbare Bretter, von der Sonne gebleicht, ein Mast, Taljen, Seile, ein Kiel, Decksaufbauten, Luken, zuerst kaum erkennbar.

Jedoch erkannte mein Wille daran: Es war genau das, was ich brauchte.

Ein Glücksschauer überkam mich. Was es denn kosten sollte, fragte ich. Er zuckte mit den Schultern, kniff einen Moment lang die Augen zusammen. So wie es Matrosen auf dem Ausguck tun, jemand, der nach langer Fahrt in die Ferne das Land sucht, ein Anzeichen für das Ufer. Dann schüttelte er den Kopf.

„Nehmen Sie es Mann, ich bin froh, wenn es weg ist.“

Überglücklich drückte ich seine Hand und ging davon.

Ich ging davon, sobald meine Angelegenheiten an Land geregelt waren: Der Austritt aus dem Kloster, das Besorgen von Proviant, Abschiedsbriefe an ein paar vertraute Seelen… - mit der festen Absicht, mit dem entsprechenden Arbeitsgerät wiederzukommen – und das hatte ich auch so gemacht.

Ich erinnere mich, dass ich ein Mädchen auf der Rhein-Ufer-Promenade das erste Mal sah. Sie war eine wunderbare Erscheinung, eine wunderbare Schönheit.  Sie ging langsam und ordnete ihre Haare. Sie wollte mir gefallen. Ihr geheimnisvolles Ordnen hatte auffällig lange gedauert. „Ich bitte um Verzeihung…“ - Da konnte ich meine Bewunderung nicht länger verbergen: „Wie schön Sie sind!“ „Nicht wahr?“ antwortete das Mädchen.

Und jetzt: Jetzt habe ich mich zwischen Mädchen und Boot für das Boot entschieden. Warum? Das weiß ich nicht – so dumm bin ich.

Seetauglich war das Boot freilich noch nicht. Aber ich versprach mir eine gehörigen Portion Glück, verbunden mit dem unbedingten Willen. Nein, sogar mehr: Die in mir begründete, unabdingbare Pflicht, etwas Außergewöhnliches zu vollbringen!

Mit der Stimme, die mir sagte: „Ziehe hinaus und suche die Ufer Deiner Träume!“ – mit dieser Stimme würde es gelingen. Man darf so etwas nicht leichtfertig, nicht ohne Vorbereitung tun.

Wenn ich mich hier in meiner Heimat befinde und Sehnsucht nach der weiten Welt verspüre, so ist das nur möglich, weil ich viele Jahre meines Lebens im Ausland verbrachte und mit den Verhältnissen dort sehr vertraut bin. Dass ich dabei allein auf hoher See sein würde, erwies sich in meinem Fall als die einzige Lösung.

Wer auf der Stelle tritt, der entwickelt sich zurück. Man darf nicht stehen bleiben, sollte ständig vorwärts gehen. Was bedeutet das? Sie müssen sich öffnen. Dann erfahren Sie, was das Leben von Ihnen will. Dann geschieht es. Es ist ein natürlicher Vorgang. Der Schlüssel zum besseren Leben liegt in der Achtsamkeit für das Glück, für die Gesundheit, für den Glauben – und das ein Leben lang.

Der Mensch ist, biologisch betrachtet, das höchstentwickelte Lebewesen. Somit ist er am Anpassungsfähigsten an die äußeren Lebensbedingungen. Jeder Mensch ist einzigartig. Eine Tatsache, die unseren Alltag reich und vielfältig macht.

Ein weiser Mensch sollte erkennen, dass die Gesundheit sein wertvollster Besitz ist. Jedermann macht sich verständlicherweise darüber Gedanken, wie die körperlichen und seelischen Gebrechen des Menschen am besten zu heilen sind.

Was aber ist es, das diese Heilung bewirkt? Wo findet man jene Heilkraft? Es gibt nur eine einzige Heilkraft - und diese besitzt ihre Wurzeln ebenfalls in der Natur. Denn diese (die Natur) ist eben nicht nur der Feind und Widersacher des Menschen.

Sie trägt beide Möglichkeiten in sich – und über unsere Intelligenz entscheiden wir, welcher ihrer Kräfte wir den Vorzug geben: Der wilden, zerstörerischen – oder der ordnenden, gleichmütigen, guten Kraft: Dem Sturm – oder der Kontemplation.

Die Natur hat ihre Fähigkeit zum Guten behalten. Diese Selbstheilungskraft wirkt in allen Menschen: Den Alten, den voll im Leben stehenden, sowie auch den Jugendlichen und den Kindern – ohne Rücksicht auf Herkunft, Hautfarbe, Religion usw.

Das Gesetz von Aktion und Reaktion, von Ruhe und Bewegung gilt überall in der Natur. Jetzt ist mir klar, dass ich selbst für mein Leben verantwortlich bin und handeln muss. Mit diesem Gedanken schlief ich beruhigt ein – und gewann Kraft für den nächsten Tag.

Ich will dankbar dafür sein, was ich bereits besitze und weiß, dass ich aufgrund dessen mehr davon anziehen werde. Himmlischer Vater, ich danke Dir für meinen Wohlstand. Ich erfreue mich völliger Gesundheit – und das Gesetz der Harmonie wirkt in meinem Körper und in meinem Geist.

Ich war sehr lange krank. Meine Lebensumstände machten mich krank, führten mich zu negativem Denken. Ich hatte nie genug Geld, keine ordentliche Ausbildung – und hatte mich als Opfer dieser Umstände gefühlt. Millionen von Menschen unter vierzig gelten als nikotinabhängig, sind süchtig nach Medikamenten, gelten als Alkoholiker, konsumieren Drogen. Ich weiß aber auch: Millionen von Menschen hungern täglich. Todesfälle bei Menschen unter vierzig sind an der Tagesordnung.

Ich freue mich über das, was ich noch tun kann, aber was nicht geht, geht eben nicht. Lass‘ mich die Leichtigkeit finden, auf meiner Reise Recht und Unrecht mit Gelassenheit zu unterscheiden und immer die richtige Wahl zu treffen. Ich will nicht glauben, dass alles was mir passiert ist, ob gut oder schlecht, von einer Kraft bestimmt wird, die stärker ist als ich.

Denken Sie Gutes und es wird sich verwirklichen! Denken Sie Böses, so wird Böses eintreten.

Was wir erleben, kommt nicht zufällig von außen auf uns zu, sondern wird unbewusst von uns angezogen.

Der Mensch ist das, was er denkt. Was immer Sie denken, das sind Sie und das tun Sie in Ihrem Leben.

Der menschliche Verstand ist die Kommandostelle. Er ist die Brücke des Schiffes, das Deck hinter dem Bugspriet, auf dem wir als Eroberer nie gesehener Inseln und noch zu entdeckender Welten stehen. Aber er ist nur der Verwalter dieses ganzen ‚Hauses‘. Das Herz des Schiffes schlägt an anderer Stelle.

Mehr als alles sonst, was zu behüten ist, behüte Deine Seele. Denn die Seele ist die wahre Quelle des Lebens. Die Seele des Menschen ist das Prinzip des Lebens, des Denkens, des Empfindens und der Haltung. Sie ist einfach der Lebensschlüssel des Menschen. In der Tiefe des menschlichen Inneren befindet sich der wahre Mensch. Sie haben die freie Wahl.

Ich bin allein auf See mit diesem Boot, also muss ich es ergründen. Sich selbst kennenzulernen ist keine Kleinigkeit.

Ich gehe an Bord! Die Planken knarren unter meinen Füßen.

Unsere Umgebung hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und wir nehmen ebenso großen Einfluss auf unsere Umgebung. Wählen Sie beispielsweise Gesundheit, Glück und Sport. (Es hängt ja auch alles miteinander zusammen). Alle Wege stehen offen.

Es gibt die Wege des Ruhmes und des Glückes, der Freude und der Macht.

Es liegt bei Ihnen, ob Sie freundlich oder unfreundlich sein wollen. Zeigen Sie sich hilfsbereit, froh, freundlich – und die ganze Welt wird sich auf Sie einstellen. Es gibt keinen besseren Weg, sich zu einer gewinnenden Persönlichkeit zu entwickeln. Sport liegt in der Natur des Menschen.

Er ist eine Rückbindung an die ursprüngliche Wildheit des Lebens in der Natur und dessen reiche Bewegung. Bewegung befähigt uns auch zu einem heiligen Sturm und befeuert und beflügelt unseren Geist.

Sport sprengt verschlossene Türen auf, reißt schwache Menschen von ihren Hockern und Sofas und treibt sie hinaus in die Öffentlichkeit, lässt sie dort wirksam werden. Sehr viele wichtige Kontakte sind beim Sport entstanden. Sehr viele erfolgreiche Geschäfte sind zwischen Sportkameraden geschlossen worden, auch über soziale Grenzen und Schranken hinweg.

Glauben Sie an Ihren guten Stern, an göttliche Eingebungen, an die Richtigkeit unserer Entscheidungen und an alle Segnungen des Lebens. Positive Gedanken machen Sie stärker! Negative Gedanken schwächen Sie. Sie sind der Beste! Sie werden gewinnen!

Zeigen Sie Einsatz für Ihre Ziele. Freundlich und offen gewinnen Sie Menschen am Ehesten für sich. Doch Fantasie und Selbstvertrauen sind ebenfalls wichtig.

130 Jahre alt zu werden ist mittlerweile durchaus möglich. Mindestens jeder zweite neugeborene Säugling wird womöglich 100 Jahre oder sogar noch älter werden. Grund für den dramatischen Anstieg der Lebenserwartung ist die gute medizinische Versorgung, die uns immer länger gesund bleiben lässt. 125 oder 130 Jahre Lebenserwartung scheinen deshalb in Einzelfällen möglich. Eine Grenze ist nicht in Sicht.

Übrigens: Eine besonders hohe Lebenserwartung haben reiche und gebildete Menschen. Sport und lebenslanges Lernen lohnen sich also.

Die große Schwäche des menschlichen Denkens ist leider die Begrenztheit des Horizonts. Die Beobachtung zeigt, dass Puzzlespieler ganz besondere Menschen sind. Warum? Weil sie sich gut konzentrieren können, ein fotografisches Gedächtnis haben – und eine Eselsgeduld.

Die Selbsteinschätzung ist keine leichte Aufgabe. Stellen Sie sich weder als Alleskönner, noch als Versager dar. Wenn Sie Ihre Möglichkeiten realistisch einschätzen und Ihre starken Seiten auch selbstbewusst zeigen, kommt das gut an.

Erfolg braucht einen Ort, an dem er sich entfaltet. Wenn Sie an Ihre eigene Sache glauben und daran arbeiten, werden Sie auch leichter Menschen finden, die Sie unterstützen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Gehen Sie selbstbewusst an die Sache heran. Wenn Sie realistisch und ehrlich Ihre Sache vertreten, sind Sie beispielsweise als gleichwertiger Wassersportpartner schnell akzeptiert.

Gehe nach vorn! Drehe Dich nicht um, bleibe nicht stehen. In unserem täglichen Leben laufen, oder ehrlicher gesagt, fahren wir mit überhöhter Geschwindigkeit an unwiederholbar schönen Dingen vorbei, die dadurch ungesehen bleiben. So vergeht das Leben und wir wissen manchmal nicht, wann wir an Dingen und an Menschen vorüber gekommen sind, die einmalig wichtig für uns gewesen wären.

Das macht die ganze Welt für uns langweilig, monoton und schematisch. Durchbrechen wir also, sooft wir nur können, dieses Prinzip! Nehmen wir uns Zeit. Beispielsweise für das Gespräch mit anderen.

Im Laufe meines Lebens hatte ich mit vielen ernsthaften Menschen zu tun und hatte oft die Gelegenheit, sie ganz aus der Nähe zu betrachten. Meine Meinung über sie wurde dadurch nicht positiv geprägt.

Auf meinen Reisen und weiten Wanderungen habe ich aber auch sehr oft einfache Menschen getroffen, die mir liebe Freunde wurden.

Während der Seefahrt trifft man in den einzelnen Häfen viele Leute. Darunter sind – wie auch im alltäglichen Leben – Persönlichkeiten mit besonderem Charisma. Es sind interessante Menschen, die mit ihrer Persönlichkeit, mit ihrer Haltung, mit ihrem Leben faszinieren. Man möchte mit ihnen reden, ihren Geschichten stundenlang zuhören, erfahren, was sie erlebt haben – und was sie zu diesem oder jenem Thema sagen, in welchem Licht sie es sehen.

Eine schnelle Trennung von Menschen dieser Art hinterlässt das Gefühl eines Sättigungsmangels, der nicht geklärten Zweifel, der Trauer, dass der entstandene Kontakt nur so kurz gedauert hat.

Dieses Gefühl wird von der Tatsache verstärkt, sich vollkommen sicher zu sein, dass dieses Treffen endgültig war, dass es praktisch fast keine Chance gibt, es noch einmal zu wiederholen.

Auf dem Lande wie auf dem Meer trifft der Mensch auf Zeiten schlechten Wetters, in denen er sich sofort in die Drift legen muss, um nicht alles zu verlieren. Auf dem Meer ist das ganz einfach: Man braucht nur genug Wasser vor sich zu haben – und wenn etwas in die Takelage fällt, dann gibt es immer eine Möglichkeit, diese zu reparieren.

Auf dem Land ist die Angelegenheit komplizierter. Denn statt im Spiel der Wellen schwimmen wir hier dank dem ‚flüssigen‘ Kapital – und wir müssen es stürmen, anstatt einfach dem Sturm zu trotzen.

Das Menschenleben gleicht einem Glücksspiel, einer Lotterie. Ein Mensch erreicht nichts ohne die Hilfe der anderen. Alle anderen Tiere können auf sich allein gestellt überleben, sind bestens ausgestattet dazu, aber der Mensch ist hilflos. Er ist in jeder Beziehung von seiner Umgebung abhängig. Er hat sein Leben nicht in der Hand, es ist von vielen nicht einkalkulierbaren Unsicherheitsfaktoren bedroht.

Wir erleben jeden Tag Gefühle, werten sie entweder als angenehm oder unangenehm: Freude, Ärger, Stolz, Angst, Neid, Hass, Ungedult usw. – Das scheint unvermeidlich zu sein.

Man muss dem Schöpfer für das große und einmalige Abenteuer danken, das unser Menschenleben ist.

Versuchen Sie, das Leben auf eine besondere Art zu führen: Bewusst, in einer geistigen Helligkeit, offen für die Welt, für die Natur und für andere Menschen. Seid aktiv im gegenwärtigen Leben.