Ich wurde vom geänderten Rhythmus der Arbeit des Schiffsmotors geweckt.
Ich habe mir gedacht, dass wir in den Ost - Nordsee - Kanal einfahren, der die Verbindung zur Nordsee bildet
Seit paar Tagen treiben wir vor der französischen Küste. Wir sind durch ! Wir sind im Atlantik.
Das Leben hat sein Ursprung im Ozean. Sieben Zehntel der Erdoberfläche bestehen aus Wasser
Auf jeden Quadratmeter Festland, auf dem wir gehen können kommen fast zweieinhalb Quadratmeter denen
wir nur schwimmen oder eintauchen können. Das Element Wasser beherrscht unser leben und das aller Tiere
und Pflanzen.
Das Atlantik steigt hier von vielen tausend Metern Tiefe, nach auf weniger als 200 Meter.
Die riesigen Wellen, die von Amerika bis Irland nichts aufhalten hat, werden schlagartig abgebremst und
steilen hoch in gefährlichen kämmen.Der Seeweg nach Spanien, Madeira und Kanaren sind für uns offen.
Um zu unserem Operationsgebiet zu gelangen, brauchen wir noch paar Tage. Wir können schneller dort sein,
wenn wir Hauptmotor laufen ließen. Es wird aber Marschfahrt gewählt, weil der Brennstoffverbrauch so am
niedrigsten ist. Wir müssen unsere Kraftstoffreserven für die US-U Boot-Jagd aufsparen
Von der Brücke wird gemeldet, dass etwa zwanzig Delfine das Schiff umschwärmen.
Zwei Pottwale ziehen in etwa hundert Meter Entfernung Steuerbord unseres Weges Delfine kamen in Horden,
sprangen durch die Luft. Sie verlangen unsere Aufmerksamkeit die auf der Bugwelle unseres Schiffs reiten.
Sie gehören zur Familie der Zahnwale mit etwa 30 verschiedenen Arten und sind bis neun Meter Lang
Meist ist die Rückenflosse stark ausgeprägt, woran sie leicht zu erkennen sind. Und sie treten in Gruppen auf.
Ihre Schnauzen mit denen sie sich zum Beispiel auch vor Haien wirklich Respekt verschaffen können, sind
schnabelförmig verlängert. Später kamen auch Pottwale die das Schiff umkreisen. Sie bliesen große Fontänen
in die Luft. Die Männer auf der Schiff hatten einen Grund zum Staunen.
Die Pottwaltiere haben die Lebensraum von der Arktis bis zur Antarktis.
Auf welche Weise findet der Pottwal im Ozean seinen Weg ? Wie bestimmt er seinen Kurs ?
Durch welche unsichtbaren Fäden wird er all jährlich an eine Orte zurückgezogen, wo er sich paart ?
Welche Land- und See Markierungen Wiesen ihm Weg ?
Das interessiert sehr U-Boot Experten aber niemand kann die Antwort geben. Vielleicht ist die Wanderung
eine ganz einfache und unkomplizierte Sache, wo bei Tiere einfach einem Leittier folgen. Die jungen Wale
folgen den älteren. Sie lernen die uralten Wege durch Beobachtung und Gefühl kennen.
Alle Pottwale verfugen über eine Methode der Kommunikation mittels Signalen, durch die sie auf nahende
Gefahren aufmerksam gemacht werden.Und das geschieht auch, wenn sie durch beträchtliche Entfernungen,
manchmal bis zu sieben Meilen, voneinander getrennt sind.
Wird es dem Menschen gelingen, diesen Code zu entschlüsseln ?
Zum welchem Zweck der Pottwal jenes sagenumwobene, mit Gold aufzuwiegende Ambra produziert ?
Meeres - Tierforscher und U-Boot Experten begreifen rätselhafte und Erstaunen falle, noch lange nicht.
Aber warum springen Wale aus dem Meer und warum schlagen sie so häufig mit der Schwanzflosse auf das
Wasser ein ? Das weiß von uns niemand.
Wie schafft es ein stumpfnasiger Pottwal, mehr als einen Kilometer tief zu tauchen, über eine Stunde lang unter
Wasser zu bleiben und dann sehr schnell zur Oberfläche emporzusteigen, ohne sich eine tödliche Embolie
zuzuziehen?
Weshalb die Langen Pottwal in tausend Meter Meerestiefe nicht vom ungeheuren Meerestiefe nicht vom
ungeheuren Wasserdruck zerquetscht werden ?
Wenn ein menschliche Taucher rasch emporsteigt, bilden sich in seinem Blutkreislauf Stickstoffbläschen,
welche die Gefäße verstopfen und eine tödliche Embolie auslöschen können.